Samstag, 7. Juni 2014

Die zweite Woche geht zuende. Die Augen sind, bei manchen noch in schmalen Schlitzen, bei anderen schon ganz geöffnet, die Beweglichkeit wird stündlich vergrößert, der Radius ebenfalls. Heute haben wir zum ersten Mal die Wurfkiste geöffnet, was die mutigsten (Hündinnen) gleich zu einem vorsichtigen Ausflug "jenseits der Mauer" genutzt haben. Nach und nach sind fast alle nachgezogen - nur einer hat's verschlafen. Inzwischen wird auch immer ausgiebiger gespielt mit den Geschwistern und das junge Rudel wurde, außer um einen Tennisball, um ein Schwein und einen Hasen erweitert. Die sind anspruchslos, wehren sich nicht und lassen sich gut durch die Gegend schieben.

 So sah es gestern noch aus. Alles bleibt ruhig während des Bettenwechsels in der Kudde, bestenfalls wird mal über den Tellerrand geguckt.

 Und so sah es heute aus: die ersten verlassen den sicheren Hafen und fangen an, die Welt zu erkunden.

Cookie ist sehr interessiert


Drinnen und draußen


Mein Freund, das Schwein


Mittwoch, 4. Juni 2014

Die körperliche Entwicklung ist nicht aufzuhalten: sie können laufen. Zwar noch ziemlich wackelig und nicht gerade wirklich zielorientiert, aber es wird alles versucht, um auf allen Vieren vorwärts zu kommen. Dabei sollte auch Luca's Futternapf kein Hindernis sein, der wird auch durchwandert. Es gibt schon kleine Rangeleien unter den Welpen und die ganze Bandbreite der "sprachlichen" Kommunikation wird getestet: bellen & knurren (nicht zielgerichtet), jammern (Hunger????), schreien (wenn Luca beim Einstieg in die Wurfkiste auf einen der Kleinen tritt oder der Zugang zur Milchbar verwehrt bleibt, weil man in Mamas Rücken liegt)
Als nächstes sollten die Augen aufgehen. Erst sieht man dreieckige Schlitze, dann das ganze Auge.


Vor vielen Jahren, ich glaube, es war der C-Wurf, gab es schon einmal die Geschichte vom (damals) achten Welpen. Malou hatte im Garten einen Tennisball gefunden und in die Wurfkiste geschleppt. Sie hat ihn gehütet wie einen neugeborenen Welpen und immer, wenn ich ihn rausgenommen habe, hat sie ihn wieder zurückgetragen.
Luca hat nun dieser Tage ebenfalls einen Tennisball im Garten gefunden - und gleich in die Wurfkiste gelegt. Allerdings "hütet" sie ihn nicht in der gleichen Weise wie Malou damals, aber er ist wichtig. Schließlich sollen ihre Kinder, wenn sie die Augen aufmachen, gleich erkennen können, was Mutter's liebstes Spielzeug ist.




ich bin dann mal weg



Damit keine Missverständnisse entstehen: die Welpen werden bisher ausschließlich durch ihre Mutter ernährt, sie sind auch noch garnicht in der Lage, aus einem Napf zu fressen. Das versuchen wir vielleicht Anfang übernächster Woche mal.

Sonntag, 1. Juni 2014

Die zweite Woche ist angebrochen. Alle haben ihr Geburtsgewicht inzwischen verdoppelt, einige sogar schon gestern. Die Bewegungen werden langsam koordinierter und die Ersten versuchen, sich auf allen Vieren vorwärts zu bewegen. Das gelingt aber nur selten, denn noch ist die körperliche Entwicklung nicht soweit.
Der Hundewelpe wird als Nesthocker geboren, d.h. hilflos und in unfertigem Zustand. Erst nach und nach entwickelt sich das Nervensystem und damit die Fähigkeit z.B. des Laufens. "Wir" befinden uns zudem in der "neonatalen" Phase, die sich über die ersten beiden Wochen erstreckt. Die (verhaltenssichere) Hündin kümmert sich durch intensive Fürsorge alleine um den Nachwuchs - wir sind nur für Luca's Versorgung und den Bettenwechsel zuständig. Die Welpen haben in diesen zwei Wochen eigentlich nur zwei Vorlieben: schlafen und trinken. Das reicht. Eigentlich ganz schön, oder?

Schlafen......















.....und trinken. Mehr braucht's im Moment nicht, um sich wohlzufühlen.






Donnerstag, 29. Mai 2014


 Es ist Vatertag - doch der Vater ist weit weg. Ersatzweise hilft Volker bei der Zählung des Nachwuchses.
Ergebnis: es sind alle da. Die Kiste wird frisch bezogen, deshalb weilt der Wurf kurzfristig ausserhalb. Dabei wird noch gewogen und einige Farbbändchen erneuert. Wir haben morgens immer das Gefühl, daß die Zwerge ihren Umfang verdoppelt haben. Milch ist ausreichend vorhanden und Zitzen ebenfalls.
Luca ist eine sehr fürsorgliche Mutter, aber inzwischen nimmt sie immer mal wieder an unserem Leben teil. So holte sie sich heute den "Guten-Abend"-Keks mit den anderen zusammen wieder in der Küche ab und nimmt sich auch mal eine (kurze) Auszeit mit den anderen Hündinnen, im Flur liegend, weit weg vom Nachwuchs.



 Eine kleine Pause zwischendurch




Und so geht es langsam zur Nacht.............Schlaft gut!

Dienstag, 27. Mai 2014

3. Tag: unser Leben normalisiert sich  (auch Telefon und Internet sind wieder da! Vielen Dank, liebe Telekom). Mutter und Nachwuchs geht es gut und es gibt bisher viel Milch, sehr viel Milch. Hin und wieder schaut eine der anderen Hündinnen vorbei, was aber nur bis zu einer gewissen Entfernung zur Wurfkiste toleriert wird.
Es ist mal wieder ein sehr munterer Haufen in der Kiste, einige sind schon ziemlich flink unterwegs, so flink, dass sie schwer zu fotografieren sind. Ob das etwas über die zukünftige Entwicklung zu sagen hat?

Trotzdem gibt es jede Menge Bilder, die ich niemandem vorenthalten will:



Goya ist die Einzige, die sich so weit nach vorne traut

 Lieblingsbeschäftigung, neben Schlafen.......





 « Hündin, orange
                                      Hündin, gelb
 « Rüde, hellbraun
                                      Hündin, blau
« Hündin, grün

Hündin, grau (war zu schnell für ein besseres Foto)

Rüde, aubergine

 « Rüde, rosa


                                                           
                                                             Hündin, ocker

Dienstag, 20. Mai 2014

Im Moment gibt es die Neuigkeiten nur im News-Blog. Das wird sich mit dem Wurftag ändern, da findet man die Infos hier.